Mahngebühren buchen – Das gilt es zu beachten!

Im geschäftlichen Alltag ist es keine Seltenheit, dass Kunden es versäumen, der Zahlung von erbrachten Leistungen nachzukommen. Im ersten Schritt ist es die Regel, den Kunden höflich an die noch offene Rechnung zu erinnern und ihn um ein unverzügliches Begleichen dieser zu bitten. Doch nicht immer reicht eine solche Erinnerung aus.

Ist das Zahlungsziel verstrichen und kann man als Unternehmer auch nach Nachfrage, ob die Rechnung vielleicht im Alltagsgeschäft untergegangen ist, keinen Zahlungseingang verzeichnen, so ist es meist die logische Konsequenz, eine Mahnung zu verschicken, um so an das wohlverdiente Geld zu kommen.

mahngebuehren-buchenEine Zahlungserinnerung in Form einer Mahnung umfasst oftmals jedoch nicht nur den Rechnungsbetrag, sondern darüber hinaus auch eine Mahngebühr, die vom Kunden zusätzlich getragen werden muss. Diese kann in ihrer Höhe variieren und ist nicht per Gesetz geregelt, bewegt sich aber oftmals bei einem Wert von fünf Euro, welcher die dem Gläubiger angefallenen Kosten für Porto und Material abdecken soll. Doch wie gilt es für Unternehmer, diese Mahngebühren zu buchen?

Mahngebühren buchen – Mit passender Buchungssoftware kein Problem

Dem richtigen Mahngebühren Buchen sollte ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn erst die korrekte Erfassung von Säumniszuschlägen garantiert auch eine vollständige Dokumentation von Einnahmen und Ausgaben. Hierbei gilt es, den Warenwert sowie die Mahngebühren aufzusplitten und auf dem jeweils entsprechenden Konto zu verbuchen. Damit die Buchhaltung leichter gelingt, bietet sich die Verwendung einer speziellen Finanzsoftware an, die schnell und einfach für einen detaillierten Überblick über die geschäftlichen Finanzen sorgt. Ob Softwareanwendungen wie SAP oder Lexware: Mit der passenden Anwendung ist es problemlos möglich, Mahngebühren korrekt zu buchen. So findet man hier spezielle Menüpunkte zum Thema Mahnwesen, in denen man die nötigen Einstellungen für eine individuelle Berechnung und Buchung der Säumnisgebühren vornehmen kann.

Beim Mahngebühren Buchen Umsatzsteuer nicht ausweispflichtig

Werden Mahngebühren fällig, so ist der Unternehmer nicht dazu verpflichtet, Umsatzsteuer auf die Mahngebühr auszuweisen. Der Grund: Mahngebühren zählen nicht zum umsatzsteuerlichen Entgelt, sondern sind vielmehr als Schadensersatz zu betrachten. Demnach sind Erlöse aus Verzugszahlungen umsatzsteuerfrei.